ELAFLEX Katalog - page 6

106
LAGERUNG:
Schläuche spannungsfrei, ohne Knickung, in trockenen, dunklen, kühlen, staubfreien und
mäßig gelüfteten Räumen lagern.
Temperaturbereich für Lagerung +30 bis -30°C. Schläuche nicht direkt an Heizkörpern
und Heizungsrohren lagern. Die Inbetriebnahme elektrischer Geräte, Motoren und Anlagen
mit Funkenbildung sowie Erzeugung von Hochspannungsfeldern in diesen Räumen ver­
meiden, da diese schädliches Ozon erzeugen.
Zum Schutz des Innengummis gegen Ozoneinwirkung und Verschmutzung Schläuche
mit Schutzkappen versehen. Dies gilt besonders für Schläuche mit Spezial-Innen-
gummi, wie z.B. Flugzeugbetankungs- und Lösungsmittelschläuche. Bei Schläuchen,
die im Freien lagern, ist ein Verschließen der Enden unbedingt notwendig.
Schläuche dürfen nicht so hoch gestapelt werden, dass unten liegende Schläuche
bleibende Verformungen erhalten. Bei längerer Stapellagerung stark belastete Schläuche
in druckfreie Zonen umschichten. Schlauchleitungen so lagern, dass die Armaturen nicht
den weichen Schlauchverband eindrücken oder verletzen können.
REINIGUNG AUSSEN:
Für eine Reinigung dürfen keine aggressiven Reinigungsmittel wie Benzol, Benzin, Terpentin
o.ä. verwendet werden. Warmes Wasser, Seife oder P3-Lauge ist normalerweise ausreichend.
Ein Abreiben mit Glyzerin erzeugt neuwertiges Aussehen. Farbanstriche auf Schläuchen
sind nicht zulässig.
Erkaltete Bitumen- oder Teerreste nicht mit der Lötlampe entfernen! Die Betriebssicherheit
würde dadurch herabgesetzt. Bitte Sonderhinweise für die Reinigung von 'HB'-Schläuchen
auf Seite 136 beachten.
REINIGUNG INNEN:
Vor dem Durchleiten besonders empfindlicher Medien (Verfärbung ) wird bei Inbetriebnahme
neuer Schläuche empfohlen, den Innengummi zu reinigen. Ausschwitzende Gummi­
bestandteile, Transport- / Montageverunreinigungen und Kondenswasserbildung können
zu Verfärbungen führen. Gebräuchlich sind nach Art der Medien und der Schläuche z.B.
Durchspülen mit warmemWasser, P3-Lauge, kurzzeitiges Ausdämpfen oder eine ein- bzw.
mehrmalige Füllung mit dem zur Verwendung kommenden Medium für ein bis zwei Tage.
ÜBERWACHUNG UND DRUCKPRÜFUNG:
Schlauchleitungen sind regelmäßig visuell auf Schäden und Undichtigkeit zu prüfen und
wiederkehrend einer Druckprüfung zu unterziehen. ELAFLEX empfiehlt, dass eine visuelle
Kontrolle zu Beginn und zum Ende der Nutzung einer Schlauchleitung durchgeführt wird - bei
kontinuierlicher Nutzung z.B. bei Schichtwechsel. Die jeweilig anzuwendenden Standards
und Vorschriften für die Überwachung und Prüfung von Schlauchleitungen sind zu berück­
sichtigen (Beispiele: 'JIG' für die Flugzeugbetankung oder die 'T002' für Chemieschläuche ).
Allgemein gilt in Europa: Nach Richtlinie 2009/104/EG und daraus folgend in Deutschland
nach BetrSichV, dass der Betreiber vor dem Einsatz einer Schlauchleitung eine Risikobeur­
teilung durchführen muss, da nur er den genauen Einsatzfall und die sich daraus ergebenden
Materialbelastungen und Risiken kennt.
LEITFÄHIGKEITSPRÜFUNG:
Entsprechend der gültigen Normen und Vorschriften darf der elektrische Widerstand
einer Schlauchleitung – zwischen den Anschlussarmaturen gemessen – z.B. für einen
Ω- oder Ω/T-Schlauch 1 Million Ohm (10
6
Ohm ) nicht überschreiten. Da der elektrische
Widerstand durch Einflüsse während der Betriebszeit, z.B. Biegung, Alterungsrisse, Quel­
lung, Diffusion und Abrieb normalerweise erheblich ansteigt, sind von den Herstellern neue
Schläuche mit einem niedrigeren Widerstand, z.B. ca. 100.000 Ohm, zu liefern. Der Betreiber
hat sich durch Wiederholungsprüfungen während des Betriebes davon zu überzeugen, dass
auch bei älteren Schläuchen der maximal zulässige Widerstandswert nicht überschritten
wird. Schläuche mit einem höheren elektrischen Widerstand können eine Gefahrenquelle
sein und sind außer Betrieb zu nehmen.
BETRIEB:
Starke Unterschreitung des zulässigen minimalen Biegeradius führt oft zu vorzeitigem
Ausfall von Schläuchen. Insbesondere bei Schläuchen mit Wendel und Schläuchen
mit thermoplastischer Innenschicht darf der Biegeradius nicht mit Gewalt überzogen
werden, um Einknickungen bzw. Beschädigungen der Innenschicht zu vermeiden.
Dies gilt speziell für den Bereich in der Nähe der Schlaucheinbindungen. Kein
Schlauch darf direkt hinter der Armatur über Eck geknickt oder gezogen werden.
Bunkerschläuche nicht nur an einem Punkt aufhängen; das Armaturengewicht ist abzufangen.
Ein Verdrehen des Schlauches um seine Längsachse ist grundsätzlich zu vermeiden.
Wenn eine Schlauchleitung über einen befahrenen Weg verlegt werden muss, sind
Schlauchbrücken zum Schutz des Schlauches zu verwenden.
Außengummi und Schnittflächen des Schlauches dürfen nicht mit dem Durchflussmedium
in Berührung kommen oder in Öllachen liegen.
Ein ständiges Scheuern des Schlauchmantels gegenüber seiner Umgebung bzw. Halterung
muss verhindert werden.
Bei Leerschlauchbetrieb sind aggressive Flüssigkeitsreste nach Gebrauch durch geeignete
Maßnahmen zu entfernen. Hierdurch wird eine längere Nutzungsdauer der Schläuche
erreicht. Nach Entleerung sind die Schläuche grundsätzlich zu verschließen. Ausnahme:
Dampf- und Heißbitumenschläuche nach der Entleerung bis zum Erkalten offen lassen,
damit sich im Schlauch kein Vakuum bildet, das zur Zerstörung des Schlauches führen
würde (siehe auch Hinweis auf Seite 136 ).
REPARATUREN:
Schadenstellen an gebrauchten Schlauchleitungen lassen sich grundsätzlich nicht durch
Flicken, Umwickeln oder Nachvulkanisieren reparieren. Auch wird davon abgeraten,
abgeknickte Wendelschläuche auszubeulen, besonders dann, wenn die Spiralknickstelle
außen sichtbar ist. Beschädigte Abschnitte müssen herausgeschnitten und z.B. durch
Trommelschlauchverbinder neu zusammengesetzt werden.
Bei Kürzung defekter Schläuche ist zu beachten: Der Schlauch muss soweit abgeschnitten
werden, wie eine Schichtentrennung zu erkennen oder Flüssigkeit in das druck-
tragende Gewebe eingezogen ist. Daher den Schlauch nicht mit der Eisensäge, sondern
mit scharfem Messer in 10 cm Schritten kürzen. Schlauchwand zwischen Daumen und
Zeigefinger zusammenpressen, das Gewebe muss trocken bleiben. Nur bei einem glatten
Schnitt kann man Feuchtigkeitsaustritte sicher erkennen.
Wenn die Armatur sich nur schwer montieren lässt: Keinenfalls den Innengummi anschnei-
den (anfasen ) oder mit dem Schlauchstutzen verletzen. Nur der Außengummi darf
angeschliffen oder abgepellt werden. Das drucktragende Geflecht dabei nicht verletzen.
Nur ein erheblicher Montagekraftaufwand gewährleistet einen sicheren Armaturensitz.
Wenn der Innengummi zu stark angequollen ist, Schlauchende 24 Stunden austrocknen
lassen und erneut versuchen. Zur Montage dürfen keine Klebe-, Dicht- oder Schmiermittel
verwendet werden, die den Leitfähigkeitsübergang zwischen leitfähigem Gummi und
Metallarmatur beeinträchtigen könnten. Als Gleitmittel empfiehlt sich Wasser oder Seife.
STORAGE :
To ensure maximum service life, hoses should be stored free of kinks, twist or compression,
in dry, dark, cool, dust-free, regularly vented rooms.
Permissable ambient temperature range +30° C up to -30° C. Hoses should not be stored
near to heating elements and heating pipes. Electrical equipment which can produce
sparks or a strong electric field will produce harmful ozone and should therefore not be
used in the storage rooms.
Open ends must be plugged (capped) to protect the lining from ozone and other
pollution. This is especially important for hoses with a highly specialised rubber
lining, e.g. aviation and solvent hoses. Hoses stored outdoors must be protected
with caps at any time.
Do not stack coils too high to avoid deforming the coil at the bottom. When stored for a
long period, hoses should be shifted into pressure-free zones from time to time.
For complete hose assemblies, please take care to avoid fittings pressing against the
hose wall.
CLEANING OF THE COVER :
For cleaning, do not use aggressive media like benzene, gasoline, turpentine or alike.
Usually, warm water, soap or soapsuds are recommended for cleaning. After cleaning,
glycerine may be used to give the hose a reconditioned look. Never paint a hose.
Bitumen hoses: asphalt and tar residues on the cover should not be removed with a torch
lamp! The operating safety would decreased. Please note special hints for cleaning 'HB'
hoses see page 136.
CLEANING OF THE TUBE:
It is recommended to clean the lining of new hoses before putting it into service,
especially when sensitive media will be transferred (discolouration). Discolouration can
occur through rubber particles, dirt from transport / assembly or condensing water.
Depending on the medium hoses can be flushed with warm water, soapsuds or filled with
the medium to be used for one or two days. Many hose types can be temporarily steamed
out (open system).
INSPECTION AND PRESSURE TESTS:
Hose assemblies must be visually checked for damages / leakages and pressure tested
on a regular basis. ELAFLEX recommends a visual inspection when starting and ending
using a hose. When continuously using a hose the visual inspection could be made at the
beginning and end of work shifts.
The respective applicable standards and regulations for the inspection and testing of hose
assemblies have to be considered (example: 'JIG' rules for into plane aviation hoses).
Europe: according to Directive 2009/104/EC, before using a hose the operator has to perform
a risk analysis, because only he knows the exact application and the resulting material
loads and risks.
CONDUCTIVITY TEST :
According to current technical specifications the electrical conductivity of a hose ( for
example Ω- or Ω/T-hose ) a must not exceed 1 million Ohm (10
6
Ohm ) during service
between end fittings. Suppliers are imposed delivering new hoses with lower conductivity,
i.e. 100.000 Ohm, because the electrical conductivity increases during the hose lifetime due
to bending, age-caused cracks in the cover, swelling, diffusion and abrasion.
The operator should periodically check that for older hose assemblies the value of max.
allowable electrical resistance is not exceeded. Hoses with a higher electrical resistance
for the use with dangerous media must be put out of service.
OPERATION :
Always observe the permitted bending radius. A main reason for the premature
failure of hoses is the disregard of the minimum bending radius (see catalogue
data). Hoses with helix and hoses with thermoplastic linings are more sensitive
to kinking. Avoid overbending especially near the end fittings. In order to avoid
damages, no hose should be kinked or pulled around corners directly behind the
fittings.
Do not suspend bunkering hoses only at one point, and compensate the weight of the
fittings.
Avoid torsion (twisting ) of hoses.
If a hose has to be laid across a traffic lane, it must be protected agains being run over
with hose bridges.
The outer cover and cut edges of a hose should not come in contact with the medium or
lie in oil spills.
Permanent scuffing (abrasion ) of the hose cover should be avoided.
After dry hose operation (when a hose is emptied) remaining aggressive fluids should
be removed. Afterwards hose ends should be closed. This extends the service-life of
the hose. Exception: steam and bitumen hoses must be left open after emtying until
cooled down, so that no vacuum can create which could destroy the hose (please note
hints on page 136 ).
REPAIRS :
Hoses cannot be effectively and safely repaired by patching, wrapping or re-vulcanizing.
When permanently kinked, hoses with helix should not be rebent or dinged back,
especially when the bent helix is clearly visible. Damaged sections should be cut off.
It is possible to re-assemble with double shank hose connectors.
When damaged hoses are shortened, please observe that the hose must be cut back
sufficiently to ensure that the hose layers are not separated and that the fuel has
not penetrated into the textile reinforcements. Cut the hose with a sharp knife in 10 cm
steps - do not use a saw. Press the wall of the hose between thumb and index finger.
The reinforcement must be dry. Only with a smooth cut, damp parts can be recognized
easily.
If difficulties are experienced with putting on the end fittings, never trim or abrade the
lining. If necessary, the outer cover may be trimmed or abraded, but take care not to damage
the textile reinforcements.
Physical effort on assembling the fitting provides that it fits safely, but avoid damaging
the lining when the hose tail is inserted. If the lining has swollen, allow it to dry out for
24 hours and try again. Proceeding these guidelines ensures a longer service-life of the hose.
Do not use adhesives, sealants or lubricants for the assembly, because these could
interfere the electrical continuity. Water or soap can be used as lubricant.
– siehe auch 'Betriebsanleitung ELAFLEX-Schlauchleitungen und Kompensatoren' –
– see also 'Operation Instructions ELAFLEX hose assemblies and expansion joints' –
Umgang mit ELAFLEX-Schläuchen
(Stand 5.2013)
  How to look after ELAFLEX hoses
(update 5.2013 )
1,2,3,4,5 7,8,9,10,11,12,13,14,15,16,...362
Powered by FlippingBook